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Aufstieg in die Landesliga / Die Sportfreunde gratulieren Andi Hug

14.05.2018

Mit dem gestrigen Sieg in Dornstetten machte die SG Ahldorf/Mühlen den Sack endgültig zu und wurde vorzeitig Meister der diesjährigen Bezirksligasaison. Die Mannschaft spielt in der kommenden Saison überregional in der Landesliga. 

 

Beide Stammvereine der SG hatten bereits in früheren Jahren in dieser Liga gespielt, der FV Ahldorf in der Spielzeit 1978/79, der SV Mühlen in der Saison 1984/85.

 

Die Sportfreunde Salzstetten wollen beiden Vereinen und der Spielgemeinschaft zu diesem Erfolg gratulieren und bereits heute für die kommende Saison alles Gute wünschen. 

 

Zwei Akteure der SG sind dabei auch fest mit den Sportfreunden verbunden. Dies ist zum einen Mittelfeldspieler Pascal Trick, welcher seine ersten Schritte im Aktivenfußball in Salzstetten machte und natürlich SF-Urgestein und SG-Trainer Andi Hug, der mit dieser Meisterschaft wiederholte, was ihm bereits 2012 in seinem Heimatverein gelang.

 

Bekanntlich folgt Hug damit dem nach Eutingen wechselnden Lukas Wuzik, welcher die Meisterschaft im Vorjahr mit dem SV Wittendorf gewinnen konnte, womit die Qualität der SF-Trainer und Eigengewächse neuerlich unter Beweis gestellt wurde.

 

Damit gehört Hug sicherlich zu einer erlesenen Auswahl an Trainern, welche mit zwei verschiedenen Mannschaften den Aufstieg in die Landesliga geschafft haben. 

 

Auch wenn sich die sportlichen Wege von Andi Hug und den Sportfreunden vor vier Jahren getrennt haben, besteht natürlich weiterhin  eine enge Verbindung. Wir wollten diese aktuelle Meisterschaft einfach zum Anlass nehmen und haben Vertreter der Sportfreunde zu Wort kommen. 

 

SF-Coach Mustafa Naim spricht von einer absolut verdienten Meisterschaft der SG und gratuliert seinem Trainerkollegen. Naim war bekanntlich 2012 zu den Sportfreunden gewechselt, um an der Seite von Andi Hug als spielender Co-Trainer zu agieren. In dieser Zeit lernte Naim Hug und dessen Arbeit sehr gut kennen und schätzen. Immer wieder betont er jedoch auch die persönlichen Qualitäten "Der Dones ist einfach ein toller Typ". 

 

Bezüglich der anstehenden Feierlichkeiten schickt er jedoch einen Gruß in Richtung Hug und hofft "dass er etwas länger durchhält als sonst und nicht wieder einen französischen Abgang macht", so Naim mit einem süffisanten Lächeln. 

 

SF-Vorstand Holger Kreidler hat in diesem Punkt weniger Bedenken, nach seinen letzten Erfahrungen mit Andi Hug am Maifeiertag, welcher erst in den frühen Morgenstunden endete. 

 

Auch Kreidler freut sich für das SF-Eigengewächs und schickt Glückwünsche an die SG.  Mit einem Lächeln fügt er hinzu, dass die Sportfreunde an dieser Meisterschaft ja auch irgendwie beteiligt sind, "Passi Trick hat bei uns ja bereits in der Landesliga Erfahrung sammeln können und Andi Hug haben wir ja überhaupt erst zum Trainer gemacht. Ich habe ihn damals auch gedrängt die Trainerlizenz zu machen, und gerade erst vor kurzem, in der Nacht vom 1. Mai, hat er mir bestätigt, dass genau das das Beste war, was er machen konnte".

 

Kreidler fügt hinzu, dass es ihn aber richtig freue wenn "der Andi" diesen Erfolg habe. "Ich habe ihm damals auch geraten zur SG zu gehen, nachdem er mehrere Angebote vorliegen hatte". Zur damaligen Trennung von Hug räumt Kreidler ein, dass es wohl eine der schwersten Entscheidungen überhaupt war, die Zusammenarbeit mit Andi zu beenden. "Andy Müller und ich haben uns sehr lange darüber unterhalten und sind dann wirklich schweren Herzens zu dem Entschluss gekommen, wobei neun Jahre auch eine verdammt lange Zeit sind". 

 

Abteilungsleiter Andy Müller spricht von einer ganz besonderen Verbindung, welche er zu seinem Namensvetter hat. Müller betont in diesem Zusammenhang jedoch, dass sich die beiden schon vor langer Zeit darauf geeinigt haben, dass Hug im Verein der Andi mit "i" ist und er selbst derjenige mit "y". 

 

Seine ersten Erfahrungen mit dem Erfolgstrainer hatte Müller jedoch lange Zeit bevor man gemeinsam auf dem grünen Rasen stand. "Das war im Schulbus nach Horb, als der Dones schon damals hoch hinaus wollte und sich mit uns Größeren angelegt hat. Er wollte einfach die Hierarchie im Bus und bestehende Sitzordnungen nicht akzeptieren. Ich hab ihm dann mal einen Mülleimer über den Kopf gezogen und ihn in den Fußraum gedrückt. Danach war eigentlich Ruhe" lächelt Müller und fügt hinzu "ich bezweifle jedoch, dass das heute so einfach noch möglich wäre".

 

Seinen ersten Aufstieg im Aktivenbereich feierte Hug übrigens im Jahre 1996 an der Seite von SF-Vorstand Holger Kreidler und dem damaligen Spielführer Andy Müller. Über eine spannende Relegation gelang seinerzeit der Aufstieg in die Kreisliga A. 

 

In der Winterpause 2004/05 wurde Hug schließlich Trainer der ersten Mannschaft, nachdem sich der Verein zuvor von Patrick Kaupp getrennt hatte. Auch daran kann sich Müller noch sehr gut erinnern. "Ich weiß noch genau, wie Andi nach seiner ersten Ansprache vor der Mannschaft nassgeschwitzt zu mir kam und meinte, dass er das wohl doch nicht könne und viel zu nervös dafür wäre". Heute wissen wir, dass er sich damals getäuscht hat. 

 

In den gut neun Jahren seiner Trainertätigkeit feierte er in Salzstetten den Aufstieg in die Bezirksliga, die Bezirksligameisterschaft, den Bezirkspokalsieg und drei Steinachpokalsiege. 

 

Die SG Ahldorf/Mühlen ist Meister der Bezirksliga, wir gratulieren hierzu herzlich und sagen es abschließend mit den Worten von Andy Müller "Glückwunsch Bub"

 

Foto: Vorschaubild zur Meldung: Aufstieg in die Landesliga / Die Sportfreunde gratulieren Andi Hug